Durchgeführte Projekte/Veranstaltungen des PflegeZukunfts-Initiative e. V.

Expertenworkshop „ Akademisierung in der Pflege“

Ende Juni fand ein Expertenworkshop zum Thema „In Zukunft gut gepflegt durch Akademisierung? - Einsatzmöglichkeiten von akademisierten Pflegefachkräften mit dem Abschluss Bachelor of Nursing“ statt.

Hintergrund der Veranstaltung war, dass sich immer mehr junge Menschen für ein Studium in der Pflege entscheiden. Das Studienangebot hat sich in diesem Zweig in den letzten Jahren stark ausgeweitet. Im Gegenzug dazu haben sich die Tätigkeitsfelder für akademisierte Pflegefachkräfte jedoch kaum weiterentwickelt. Gelingt es nicht attraktive Tätigkeitsfelder für gut qualifizierte Personen zu entwickeln, werden diese sich vermutlich gegen Einsatzfelder in der direkten Pflege am Menschen entscheiden. Dabei benötigen wir die Pflegefachkräfte dort am dringendsten.

Im Expertenworkshop diskutierte über 30 Akteure aus dem Pflegesektor über bereits bestehende Tätigkeitsfelder für akademisierte Pflegefachkräfte und entwickelten mögliche Einsatzfelder.

Die Ergebnisse der Veranstaltung werden wir im Herbst in unserem Newsletter veröffentlichen.

Themenabend Pflegekammer

Wir freuen uns sehr, Sie zu unserer Veranstaltung zum Thema Pflegekammer einladen zu können.

Referieren wird Herr Dr. Mai, der Präsident der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz und damit der ersten Landespflegekammer in Deutschland. Gemeinsam mit ihm werden wir am 12.09.2017 von 18 bis 20 Uhr der Frage nachgehen, welchen Einfluss eine solche Form der Selbstverwaltung auf das Berufsbild der Pflege hat.

Die Landespflegekammer in Rheinland-Pfalz adressiert an die Pflegekräfte sechs Vorteile einer Berufskammer für ihre Profession:

    1. „Die Pflegekammer unterstützt mich ganz konkret mit einem umfassenden Angebot an Beratungs- und Serviceleistungen
    2. Die Pflegekammer entwickelt eine moderne Berufsordnung, auf die ich mich berufen kann
    3. Die Pflegekammer trägt massgeblich zur Qualitätsentwicklung der Pflege bei
    4. Die Pflegekammer vertritt meinen Berufsstand in der Öffentlichkeit
    5. Die Pflegekammer vertritt meine Interessen in der Politik
    6. Die Pflegekammer regelt und entwickelt die Fort- und Weiterbildung auch für mich“

[weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.pflegekammer-rlp.de/index.php/lpflk-rlp.html]

Sie möchten mitdiskutieren oder einfach nur mehr zu den Vor- und Nachteilen einer Pflegkammer erfahren? Dann melden Sie sich bitte unter projeke@pflegezukunfts-initiative.de an. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Sehr gerne können Sie diese Einladung an Interessierte weitergeben. 

Das Krankenhaus Waldfriede (Argentinische Allee 40, 14163 Berlin-Zehlendorf) befindet gegenüber der U-Bahn-Station "Krumme Lanke", die Sie mit der U3 erreichen. Eine Wegbeschreibung finden Sie unter folgendem Link:www.krankenhaus-waldfriede.de/kontakt

Sommertreff der PflegeZukunfts-Initiative

Mit unserem 2. jährlich stattfindenden Sommertreff konnten wir Ende August 2016 über 40 Mitgliedern und Förderern die Möglichkeit bieten, sich auch untereinander zu vernetzen und zu pflegerelevanten Themen auszutauschen. Dabei beteiligten sich Vertreter der Gesundheitspolitik, der stationären und ambulanten Versorgung von Personen mit Unterstützungsbedarfen und der Pflegekassen sowie zahlreiche weitere Menschen, die sich in der Pflege engagieren.

In seiner Eröffnungsrede betonte der Vorstandsvorsitzende der PflegeZukunfts-Initiative, Elimar Brandt, dass ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt des Vereins darauf liegt, Raum für freien Austausch zu schaffen. Wir möchten unsere Mitglieder und Förderer animieren, sich auch untereinander zu vernetzen, um innovative Projekte für zu pflegende Menschen und deren Angehhörigen zu entwickeln und zu erproben.

Die eindrucksvollen Räumlichkeiten eines unserer Fördermitglieder und die kulinarische Versorgung aus Fernost rundeten den Abend ab.

Wir möchten uns noch einmal herzlich bei allen bedanken, die sich an diesem herrlichen Sommertag zu uns gesellt haben.

Die PflegeZukunfts-Initiative als Wegbereiter zur Gründung einer Allianz für tracheotomierte Menschen in Berlin und Brandenburg

Akteuren des Gesundheitswesens eine Plattform zum freien Austausch zu bieten und so gemeinsam innovative Projekte und Modelle zu entwickeln, ist einer der Arbeitsschwerpunkte der PflegeZukunfts-Initiative.

Im Sommer sind wir dieser Aufgabe erneut nachgekommen, indem wir die ersten zwei Treffen der am 13. Juli gegründeten Allianz für tracheotomierte Menschen in Berlin und Brandenburg organisierten. So schufen wir interessierten Akteuren einen Rahmen für die Auftaktveranstaltung zur Gründung der Allianz sowie der ersten Mitgliederversammlung. In der Allianz engagieren sich Geschäftsführer, Ärzte und Pflegedienstleiter in der Akutversorgung, der Rehabilitation und der ambulanten und stationären Langzeitpflege sowie Mitarbeiter verschiedener Krankenkassen. Die wissenschaftliche Unterstützung steuerten Prof. Völler und seine Mitarbeiter von der Universität Potsdam bei.

Ziel der Allianz ist es, die Versorgung von tracheotomierten und/oder beatmeten Personen in Berlin und Brandenburg zu verbessern und Versorgungslücken zu schließen. Wir wünschen den Mitgliedern für dieses Vorhaben alles Gute und freuen uns über so viel Engagement in diesem wichtigen Bereich der Gesundheitsversorgung.

Workshop „Integrierte Versorgung im ländlichen Raum“ - Fortsetzung

Auch beim zweiten Workshop zum Thema „Integrierte Versorgung im ländlichen Raum“ haben circa 25 Experten mit unterschiedlichem Hintergrund – Gesundheitspolitik, Kostenträger, Leistungserbringer, Fachverbände –mitgewirkt. Im neuen Gebäude des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Potsdam wurde das Zusammentreffen durch den Vorstandsvorsitzenden der PflegeZukunfts-Initiative, mag. theol. Elimar Brandt, eröffnet. Im Anschluss gab es einen angeregten Austausch zwischen den Anwesenden, in dem viele spannende Ideen und wertvolle Beiträge für eine perspektivisch aufzubauende ländliche Versorgung geäußert wurden. Die Gedankengänge kreisten um Kernfragen wie beispielsweise „Was für Verbindungen zwischen den Versorgungsstrukturen gibt es schon, aber müssten noch ausgebaut werden? Wo fehlen noch wünschenswerte Verbindungen und warum?“

In seiner Begrüßungsrede hob Elimar Brandt, Vorsitzender der Initiative, „die Wichtigkeit, dass die in Anbetracht der aktuellen globalen und nationalen Aufgaben zu diversen politischen und humanistischen Problemstellungen, möglicherweise kleiner erscheinenden Gruppen/ Problemstellen, die auch unserer Hilfe bedürfen, nicht vergessen gehen dürfen“ hervor. Er wünsche sich, dass die Anwesenden „sich mit freien Köpfen und der Bereitschaft für kreative Ideen auf eine erbauende Veranstaltung einlassen.“

Die angeregten Diskussionen und Erarbeitungen bestärken die PZI in ihrer Idee, sich diesem zentralen Thema in Folgeveranstaltungen weiter anzunehmen. Hierfür sprach sich auch der Teilnehmerkreis des Workshops aus. Besonders großer Bedarf wird bei den Themen „Vernetzung“ und „Koordination“ gesehen. Ein möglicher Lösungsweg könnte durch den Ausbau der Befähigung der Pflegestützpunkte begonnen werden. Entsprechend werden bald zwei Arbeitsgruppen konkrete Modellprojekte konzipieren und mit den benötigten Partnern ein Gespräch suchen. Die PflegeZukunfts-Initiative wird diese beiden Gruppen natürlich maßgeblich begleiten und sich weiterhin dafür einsetzen, Raum zu schaffen, in dem an der Pflege Beteiligte sich frei austauschen und diskutieren können. Insbesondere ist das Ziel, die erarbeiteten Konzeptideen dieser Arbeitsgruppen in eine nächste Stufe zu überführen und eine Erprobung des Modells rasch zu beginnen.

„Versorgungsbrüche – Brücken bauen für mehr Qualität in der Betreuung Schwerstkranker“

Ein Themenabend der PflegeZukunfts-Initiative

Über 80 Gäste folgten der Einladung der PflegeZukunfts-Initiative und kamen zum Themenabend „Versorgungsbrüche – Brücken bauen für mehr Qualität in der Betreuung Schwerstkranker“ ins Langenbeck-Virchow-Haus. Von den Referenten mit unterschiedlichsten Hintergründen wurden sehr spannende und inspirierende Aspekte vorgetragen. Der Mensch, nicht die Zahlen, stand im Vordergrund. Die Vortragenden referierten nichts als Funktionsträger, sondern als Persönlichkeiten mit großem Willen und viel Energie, dass Überleitmanagement für die Betroffenen zu verbessern und zu optimieren.

Als Fazit des Abends zeigt sich, dass bereits viele sehr engagierte Persönlichkeiten bei der Versorgung Schwerstkranker involviert sind, mit dem Ziel, deren Lebensqualität zu erhalten und nach Möglichkeit zu verbessern. Dennoch muss die Verzahnung der einzelnen Akteure und deren Tätigkeiten noch wesentlich verbessert werden; insbesondere müssten Anreize so gesetzt werden, dass ein sektoren- und disziplinübergreifendes Denken und Agieren zur Norm wird. Hierzu könnte der Rahmen des Innovationsfonds eine Möglichkeit bieten, neue Strukturen in Form von Projekten auszuprobieren, um diese später großflächig umzusetzen. mehr»

Die PflegeZukunfts-Initiative an der zweiten Berliner Pflegekonferenz

Unter dem Motto „ Aus der Praxis für die Praxis!“ hat zum zweiten Mal die Berliner Pflegekonferenz stattgefunden.

Die Herausforderungen des demografischen Wandels sind Chance und Gestaltungsaufgabe zugleich; einerseits für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, andererseits für Pflegedienste, Pflegekräfte und -manager, für Kranken- und Pflegekassen, für die Vertreter der Gesundheitspolitik, für stationäre und ambulante Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, sowie das gesamte Gesundheitssystem.

Es gab viele spannende, informative und auch inspirierende Vorträge. Als gemeinsamer Nenner aller anwesenden Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, war deutlich zu erkennen, dass man zusammen gekommen ist, um etwas zu bewegen. Auch die PflegeZukunfts-Initiative war dieses Jahr erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. Neben einer weiteren Vernetzung in der „Pflegelandschaft“ haben wir den Kernfokus bei dieser Veranstaltung auf den Dialog mit den Anwesenden gelegt, um insbesondere Wünsche und Bedürfnisse bezüglich einer besseren und transparenteren Darstellung von Pflegeinformationen aufnehmen zu können. mehr»

2. Fortbildungstag zur außerklinischen Beatmung

35 Teilnehmer, überwiegend Pflegekräfte aus ambulanten Pflegediensten, folgten am 22.10.2015 der Einladung der Pflegezukunftsinitiative e.V. zum bereits zweiten Fortbildungstag zur außerklinischen Beatmung. Die Veranstaltung sollte den Teilnehmern praktisches Wissen für Ihre tägliche Arbeit im außerklinischen Bereich in der fachpflegerischen Versorgung beatmungsabhängiger Patienten vermitteln. Gleichzeitig wurde die Veranstaltung aber auch als Plattform für den Austausch untereinander, mit den Referenten und den Fallmanagern der AOK Nordost genutzt, die auf Anregung einiger Teilnehmer des ersten Fortbildungstages diesmal mit dabei waren. In den Osram Höfen im Wedding begrüßte Herr Dr. Frisch, Facharzt für Innere Medizin/Pneumologe die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. mehr»

Workshop „Integrierte Versorgung im ländlichen Raum“

Circa 20 Teilnehmer mit unterschiedlichem Hintergrund – Gesundheitspolitik, Kostenträger, Leistungserbringer, Fachverbände – haben mitgewirkt beim ersten Workshop zum Thema „Integrierte Versorgung im ländlichen Raum“. Im neuen Gebäude des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Potsdam wurde das Zusammentreffen mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Neubart begonnen (siehe hier). Im Anschluss gab es einen angeregten Austausch zwischen den Anwesenden, in dem viele spannende Ideen und wertvolle Beiträge für eine perspektivisch aufzubauende ländliche Versorgung geäußert wurden. Um die Gedankengänge zur Kernfrage „Wie würde ein ideales „Pflegesystem“ aussehen?“ zu vertiefen, wurde zudem in Kleingruppen gearbeitet und strukturiert erste Ansatzpunkte erarbeitet

In seiner Begrüßungsrede hob Elimar Brandt, Vorsitzender der Initiative, „die Wichtigkeit des Austausches zwischen den Beteiligten der Pflege unabhängig ihrer alltäglichen Funktion im Beruf, um unterschiedliche und ggf. auch neue Aspekte und Sichtweisen für eine zukunftsorientierte Pflege zu diskutieren“ hervor. Er wünsche sich, dass die Anwesenden „sich nicht primär als Funktionsträger hier verstehen, sondern in erster Linie als begabte Frauen und Männer mit freien Köpfen und der Bereitschaft für kreative Ideen.“

Die angeregten Diskussionen und Erarbeitungen bestärken die PZI in ihrer Idee, sich diesem zentralen Thema in Folgeveranstaltungen weiter anzunehmen. Hierfür sprach sich auch der Teilnehmerkreis des Workshops aus. Die PflegeZukunfts-Initiative wird sich weiterhin dafür einsetzen, Raum zu schaffen, in dem an der Pflege Beteiligte sich frei austauschen und diskutieren können. Insbesondere ist das Ziel, die erarbeiteten Konzeptideen in eine nächste Stufe zu überführen, diese in Arbeitsgruppen zu bearbeiten und ggf. eine Erprobung eines Modells ins Leben zu rufen.

Netzwerktreffen der PflegeZukunfts-Initiative

Über 50 Mitglieder, Partner, Förderer und Interessierte der PZI kamen zum ersten Pflege-Netzwerktreffen auf die von einem der Mitglieder zur Verfügung gestellten Dachterrasse in der Friedrichstraße in Berlin.

Bei herrlichem Blick, asiatischem Essen und glücklicherweise trockenem Spätsommerwetter fand ein angeregter Austausch von Vertretern aus Gesundheitspolitik, stationären und ambulanten Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Kostenträgern und weiteren Pflege-Interessierten statt.

So betonte Elimar Brandt, Vorsitzender der Initiative, in seiner Begrüßungsrede auch „die Wichtigkeit des Austausches zwischen den Beteiligten der Pflege, um unterschiedliche und ggf. auch neue Aspekte und Sichtweisen für eine zukunftsorientierte Pflege zu diskutieren“. Er freue sich, dass eine Vielzahl der geladenen Gäste dem PZI-Aufruf gefolgt sei. „Das zeigt, dass unser Anliegen, eine unabhängige Plattform für unterschiedlichste Pflege-Beteiligte Stück für Stück aufzubauen und voranzutreiben, angenommen und für sinnvoll erachtet wird.“

Umfrageergebnisse "Wo drückt der Schuh bei ambulanten Pflegediensten?"

Die PflegeZukunfts-Initiative möchte den an der Pflege beteiligten Personen und Institutionen eine „Stimme“ geben sowie innovative Ideen, Ansätze und Konzepte für eine hochwertige Pflege in der Zukunft diskutieren und begleiten. In diesem Zusammenhang  hat die Initiative eigenständig ein aktuelles Stimmungsbild bei ambulanten Pflegediensten ermittelt.
Mehr als 150 Pflegedienste haben ihre Einschätzung zu 16 Aussagen abgegeben. Die Themengebiete „Unterstützung und Zusammenarbeit/Kooperation“, „Betriebswirtschaftliche Aspekte“, „Innerbetriebliche Abläufe/Prozesse“ und „Berufsbild/Personal“ waren unter Berücksichtigung aktuell diskutierter pflegepolitischer Themen festgelegt worden. Die Ergebnisse der Umfrage und deren anschließende Auswertung brachten teilweise überraschende Erkenntnisse hervor, zeigten aber gleichzeitig die Wichtigkeit bereits bekannter Herausforderungen nochmals nachdrücklich. Klicken Sie hier für den Hauptartikel zum Thema und die Umfrageergebnisse.

"Woche der pflegenden Angehörigen"

Zum dritten Mal fand die Eröffnungsveranstaltung der „Woche der pflegenden Angehörigen“, am 4. Mai 2015 in der Urania in Berlin statt. Die insgesamt einwöchige Veranstaltung mit verschiedensten Angeboten für pflegende Angehörige möchte auf die Bedeutsamkeit der Pflege durch Angehörige und Freunde aufmerksam machen und dazu beitragen, die gesellschaftliche Anerkennung für diesen Personenkreis zu erhöhen. Zahlreiche Institutionen, Pflegestützpunkte und Anbieter boten während des „Marktes der Möglichkeiten“ im Anschluss an die Veranstaltung Interessierten vielfältige Informations- und Beratungsmöglichkeiten rund um das Thema Pflege. Auch die Pflege-Zukunfts-Initiative war dieses Jahr erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. Als PflegeZukunfts-Initiative haben wir daher den Dialog mit den Angehörigen gesucht, um deren Wünsche und Bedürfnisse kennenzulernen. Weiteres lesen Sie hier

1. Fortbildungstag zu außerklinischer Beatmung am 23. März 2015

Der Einladung des Centrums für Gesundheit (CfG) und der PflegeZukunfts-Initiatve e.V. zum ersten Fortbildungstag für eine qualitätsorientierte Versorgung von tracheotomierten und invasiv beatmeten Patienten folgten 35 Pflegekräfte von 14 Pflegediensten. Prof. Matthias Pirlich, Chefarzt der Inneren Abteilung der Elisabeth Klinik Berlin, referierte über Komplikationen von PEGs/PEJs (Magensonden) und diskutierte mit Pflegenden über adäquate Nachsorgemaßnahmen.  In seinen Vorträgen propagierte Dr. Eckehard Frisch, Facharzt für Innere Medizin in der Praxis für außerklinische Beatmung, die Menschlichkeit wieder in den Mittelpunkt der Pflege zu stellen und ethische Gesichtspunkte angemessen zu berücksichtigen. Außerdem stellte er Empfehlungen für die Tracheostomapflege vor. Zum Thema ‚Sekretmanagement‘ propagierte Frau Nadine Scheer, Atmungstherapeutin in der Praxis für außerklinische Beatmung am CfG, einen sensiblen Umgang mit Sauerstoffgeräten. Außerdem betonte sie die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten durch die Nutzung des Hustenassistenten. Zuletzt stellte Dr. Frisch in seinem Zukunftsausblick verschiedene Studienentwürfe vor, die bei den Pflegekräften auf große Zustimmung stießen, und präsentierte Entwicklungen in der  Telemedizin.

Das rege Interesse der Pflegekräfte an der Veranstaltung zeigt die Wichtigkeit und den Diskussionsbedarf in diesem Themenbereich. Die PflegeZukunfts-Initiative plant deshalb zukünftige Veranstaltungen, um weiterhin das Forum für derartige Diskussionen bereitzustellen. Die PflegeZukunfts-Initiative hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, die bessere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren im Pflegebereich zu unterstützen; in diesem Zusammenhang würdigten anwesende Pflegekräfte die Möglichkeit zum Austausch mit Fachärzten.
Weitere Informationen und Ergebnisse von der Veranstaltung finden Sie hier.

„2. ErFAHRungstag – Herausforderungen der Mobilität im Pflegealltag" am 10.März 2015

Unserer Einladung zum 2. ErFAHRungstag auf dem Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums Berlin-Brandenburg in Linthe folgten diesmal 13 Pflegedienste mit insgesamt 20 Teilnehmern aus dem Raum Berlin und Brandenburg. Das wachsende Interesse bestätigte uns als PflegeZukunfts-Initiative e.V. in Ansatz und Format der Veranstaltung, innovative Ansätze im Bereich Pflege voranbringen zu wollen.

Haupthemen waren auch diesmal wieder das Fuhrparkmanagement und ein praktisches Fahrerleben auf der Teststrecke. Ergänzend zum ersten ErFAHRungstag haben wir unser Angebot um einen Vortrag zum Thema „KFZ-Kosten bei ambulanten Pflegediensten“ insbesondere auch mit Fokus auf die KFZ-Versicherung erweitert. Unser Ziel als PflegeZukunfts-Initiative e.V ist es, neben bereits aufgesetzten vorteilhaften „Pflegeauto“-Angeboten über Partnerunternehmen perspektivisch auch ein neuartiges Angebot im Bereich KFZ-Versicherung unterbreiten zu können, welches die Kosten für ambulante Dienste transparenter kalkulieren und optimalerweise auch Kosteneinsparungen generieren lässt.

Weitere Informationen und Ergebnisse von der Veranstaltung finden Sie hier.

„ErFAHRungstag – Herausforderungen der Mobilität im Pflegealltag“ am 6. November 2014

Mobilität ist für einen ambulanten Pflegedienst essenziell. Die Mitarbeiter verbringen täglich viel Zeit im Straßenverkehr, aber auch die Verwaltung des Fuhrparks stellt einen ambulanten Pflegedienst vor große Herausforderungen. Unser Anliegen ist es, ambulante Pflegedienste für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und über mögliche Risiken auch abseits der Straße zu informieren.

Gemeinsam mit dem ADAC Fahrsicherheitszentrum und Volkswagen Automobile Berlin haben wir die Herausforderungen der Mobilität im Pflegealltag bei einer gemeinsamen Veranstaltung verdeutlicht. Während des ersten „ErFAHRungstags“ am 6. November 2014 wurden zunächst in Form eines kurzen Seminars Informationen auf die Frage: „Welche Anforderungen bzw. Risiken bestehen im Bereich Fuhrpark?“ gegeben. Danach stand das Erleben auf der Teststrecke im Mittelpunkt: „Wie erkenne und verhalte ich mich in kritischen Fahrsituationen?“ Mit der Veranstaltung für Geschäftsführer und Fuhrpark-Verantwortliche wollten wir gemeinsam mit unseren Partnern einen Beitrag leisten, um den Umgang mit dem Fuhrpark auf und neben der Straße „sicherer“ zu machen. Weitere Informationen und Ergebnisse von der Veranstaltung finden Sie hier.

Workshop „Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Pflegedokumentation“ vom 4. November 2014

Gemeinsam mit den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg haben wir am 4. November 2014 einen Workshop zum Thema „Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Pflegedokumentation“ im Haus der Wirtschaft in Berlin veranstaltet. Ausgangspunkt unserer Überlegungen war der Abschlussbericht des Projektes „Praktische Anwendung des Strukturmodells – Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“, welches im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) durchgeführt wurde. Die Erkenntnis aus dem Bericht, „dass es in erster Linie einer bundes- und landesweiten Implementierungsstrategie bedarf, die für einen Zeitraum von ca. zwei Jahren auf diesen beiden Ebenen zentral gesteuert und regional in Zusammenarbeit mit den Ländern begleitet werden sollte", haben wir aufgegriffen. Ziel der Veranstaltung war es, Verantwortliche und Teilnehmer aus dem Projekt mit „Pflege-Akteuren“ aus der Region Berlin-Brandenburg in einem Workshop zusammenzubringen, um gemeinsam das weitere Vorgehen insb. in Berlin und Brandenburg zu diskutieren . Weitere Informationen und Ergebnisse aus dem Workshop finden Sie hier

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